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	<title>Reisebericht Russland</title>
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	<description>Eine Woche voller kultureller Höhepunkte im Osten Russlands</description>
	<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 20:57:20 +0000</pubDate>
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		<title>Tag 1: Ankunft in Moskau</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Aug 2008 19:34:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Von Frankfurt aus erreichen wir Moskau in gut zweieinhalb Stunden. Das Auto können wir direkt am Flughafen mieten. Nach unserer frühen Ankunft haben wir am ersten Tag die Gelegenheit, die Stadt zu besichtigen. Wir beschließen, das auf eigene Faust zu tun. Der Stadtführer bietet ja einige Sehenswürdigkeiten an. Unser erster Anlaufpunkt ist natürlich der Kreml. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Frankfurt aus erreichen wir Moskau in gut zweieinhalb Stunden. Das Auto können wir direkt am Flughafen mieten. Nach unserer frühen Ankunft haben wir am ersten Tag die Gelegenheit, die Stadt zu besichtigen. Wir beschließen, das auf eigene Faust zu tun. Der Stadtführer bietet ja einige Sehenswürdigkeiten an. Unser erster Anlaufpunkt ist natürlich der Kreml. Die ehemalige Festungsanlage wurde im 15. Jahrhundert errichtet. Heute dient sie dem russischen Präsidenten als Amtssitz. Gleich daneben ist der Rote Platz. Also, ich weiß ja nicht,<span id="more-24"></span> aber was ist an diesem Platz eigentlich so besonders? Es ist nun mal ein Platz und sonst nichts. Ja gut, schön, dass wir ihn mal gesehen haben, wenn nicht, dann hätten wir auch nichts verpasst. Danach geht es nach Moscow City, einem Neubaugebiet mit Wolkenkratzern. Wenn man hier so vor den Hochhäusern steht, könnte man meinen, man sei in New York und nicht im kommunistischen Moskau. Passt irgendwie nicht hierher. Auf unserer weiteren Stadtrundfahrt kommen wir noch am Triumphpalast vorbei, sehen Schloss Ostankino und machen natürlich einen ausgiebigen Spaziergang durch den Gorki Park mit seinem weitläufigen und wunderschönen Lustgarten. Am Abend durchforsten wir noch die Twerskaja-Straße mit ihren noblen Geschäften und Restaurants. Ein Wodka on the Rocks als Absacker und der erste Tag findet ein erfolgreiches Ende.</p>
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		<title>Tag 2: Sergijew Possad und Pleschtschejewo See</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 19:22:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Auf der Tour „Der Goldene Ring“ ist die erste Station die Stadt Sergijew Possad. Natürlich besuchen wir nach unserer Ankunft das Dreifaltigkeits-Sergio-Kloster, das als eines der wichtigsten Zentren der russisch-orthodoxen Kirche gilt. Neben der Maria-Himmelfahrts-Kathedrale finden wir die Brunnkapelle. Das Wasser dort soll Heilwirkung haben. Wir glauben zwar nicht daran, aber ein Schluck kann ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Tour „Der Goldene Ring“ ist die erste Station die Stadt Sergijew Possad. Natürlich besuchen wir nach unserer Ankunft das Dreifaltigkeits-Sergio-Kloster, das als eines der wichtigsten Zentren der russisch-orthodoxen Kirche gilt. Neben der Maria-Himmelfahrts-Kathedrale finden wir die Brunnkapelle. Das Wasser dort soll Heilwirkung haben. Wir glauben zwar nicht daran, aber ein Schluck kann ja nicht schaden. Weiter geht es, an grünen Wiesen und dichten Wäldern vorbei, Richtung Nordosten bis nach Pereslawl-Salesski, unserem Etappenziel. Auch hier gibt es eine Kathedrale. Eine sehr sehenswerte<span id="more-9"></span> und gleichzeitig die älteste in Zentralrussland, wie uns der Reiseführer erklärt. Also besuchen wir die Christi-Verklärungs-Kirche und sind recht angetan. Danach noch zum Gorizki-Kloster. Doch dann haben wir eindeutig genug Kultur für heute und fahren an den nahe gelegenen Pleschtschejewo See. Ein Naherholungsgebiet, das man in dieser Schönheit irgendwie so gar nicht hier vermutet. Wir haben festgestellt, dass wir eine ganz andere Sicht von Russland hatten und sind mittlerweile von der Landschaft hellauf begeistert. Den Spätnachmittag und Abend verbringen wir am See, machen noch eine kleine Bootstour und lassen den Tag bei einem wunderbaren Sonnenuntergang ausklingen.</p>
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		<title>Tag 3: Fahrt nach Jaroslawl</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 19:25:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Jaroslawl, so heißt unser heutiges Etappenziel. Da auch die Fahrt nicht länger als 150 Kilometer sein wird, machen wir erst am Vormittag los. Haben mal ein bisschen länger geschlafen – Luxus! Wir kommen an hübschen kleinen Orten vorbei und sind auch weiterhin von der tollen Landschaft angetan. Hätten wir wirklich nicht erwartet. Immer wieder sehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jaroslawl, so heißt unser heutiges Etappenziel. Da auch die Fahrt nicht länger als 150 Kilometer sein wird, machen wir erst am Vormittag los. Haben mal ein bisschen länger geschlafen – Luxus! Wir kommen an hübschen kleinen Orten vorbei und sind auch weiterhin von der tollen Landschaft angetan. Hätten wir wirklich nicht erwartet. Immer wieder sehen wir am Straßenrand Händler stehen, die sich mit dem Verkauf von Obst, Gemüse und anderen Waren, ihren Lebensunterhalt verdienen. Weil Obst gesund ist und wir gerade Appetit darauf haben, lassen wir ein paar Rubel da. Den ersten längeren Halt machen wir in Rostow. Die „Ewige Stadt Russlands“, wie Rostow auch genannt wird, liegt am wunderschönen<span id="more-11"></span> Nerosee. Weil wir nicht schon wieder Kathedralen und Klöster von innen ansehen wollen, fahren wir lediglich an der Mariä-Entschalfens-Kathedrale und der Spas-na-Senjach-Kirche vorbei und halten für ein Foto an. Unser Hauptaugenmerk fällt auf den herrlichen Nerosee, der es wert ist, etwas länger betrachtet zu werden. Wir steigen am Nordufer aus und spazieren eine gute Stunde am Wasser entlang. Heute ist es mit 25 Grad ein schöner, warmer Tag. Man kann sich gar nicht vorstellen, dass so ein großer See in den eisigen Wintermonaten komplett zufrieren kann. Wir fahren weiter nach Jaroslawl, wo wir am Nachmittag ankommen. Die Stadt hat nicht besonders viel zu bieten, ist zwar sehr schön gelegen, aber Sehenswürdigkeiten gibt es kaum. Da genießen wir doch glatt die Wolgapromenade und machen zum Tagesabschluss eine Fahrt mit der Straßenbahn. Gegessen wird heute im Hotel und danach wird noch ein russischer Film angesehen. Wir freuen uns, dass es Untertitel gibt. Bis wir merken, dass die auch auf Russisch sind. Dann gehen wir eben ins Bett.</p>
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		<title>Tag 4: Kirchen und Klöster in Kostroma</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 19:26:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Schöne an diesem Urlaub ist die Tatsache, dass wir immer nur kurze Tagesstrecken haben und demnach weniger im Auto verbringen. Das ist äußerst angenehm. Die Stadt, die wir heute erreichen wollen, heißt Kostroma. Sie schmiegt sich recht malerisch an die Wolga an und ist eines der ältesten und gleichzeitig reizvollsten Städtchen Russlands. Weil gestern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Schöne an diesem Urlaub ist die Tatsache, dass wir immer nur kurze Tagesstrecken haben und demnach weniger im Auto verbringen. Das ist äußerst angenehm. Die Stadt, die wir heute erreichen wollen, heißt Kostroma. Sie schmiegt sich recht malerisch an die Wolga an und ist eines der ältesten und gleichzeitig reizvollsten Städtchen Russlands. Weil gestern die Kultur etwas vernachlässigt wurde, werden heute wieder Kirchen und Klöster besichtigt. Zum einen sehen wir das Ipatios-Kloster, in dem Michail Romanov 1613 erfahren hatte, dass er zum Zaren gewählt wurde. Auch das Dreikönigskloster ist einen Besuch wert. Also eines muss man den Russen lassen: <span id="more-13"></span>Kirchen und Klöster können sie bauen. Apropos Kirchen. Wir besichtigen auch noch die Kirchen Christi-Verklärung, Christi-Auferstehung und Elias. Und weil der Stadtführer sagt, dass diese Kirchen zu den wichtigsten in Kostroma gehören, werden sie auch anständig besucht. Damit aber noch nicht genug mit Kunst und Kultur. Heute geben wir uns die volle Packung und machen noch einen Abstecher ins Freilichtmuseum mit seinen historischen Holzhäusern und Holzkirchen. Zum Abschluss bummeln wir durch das Zentrum der Stadt und lassen den Tag ruhig ausklingen.</p>
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		<title>Tag 5: Entlang der Wolga nach Iwanowo</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 19:28:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es geht wieder Richtung Süden. Kostroma war die nördlichste Stadt auf unserer Route, heute fahren wir nach Iwanowo. Zuerst ein ganzes Stück an der Wolga entlang, dann wieder durch die malerische russische Landschaft. Schön ist es hier. Leider meint es das Wetter nicht allzu gut mit uns. Aber auch das ist kein Problem, denn in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht wieder Richtung Süden. Kostroma war die nördlichste Stadt auf unserer Route, heute fahren wir nach Iwanowo. Zuerst ein ganzes Stück an der Wolga entlang, dann wieder durch die malerische russische Landschaft. Schön ist es hier. Leider meint es das Wetter nicht allzu gut mit uns. Aber auch das ist kein Problem, denn in Iwanowo gibt es interessante Museen zu besichtigen. Zum einen das Baumwollmuseum, zum anderen das Kunstmuseum. Hier sind über 20.000 Exponate, von der russischen Ikonenmalerei aus dem 16. Jahrhundert, bis hin zu Lackminiaturen aus Palech, ausgestellt. Recht groß <span id="more-16"></span>und demnach auch zeitintensiv sind die Museen allerdings nicht, was zur Folge hat, dass wir gegen 13 Uhr durch sind. Nun denn, befragen wir unseren Routenplaner und entdecken in geringer Entfernung einen Ort mit dem Namen Palech. Den haben wir doch heute schon mal gehört. Richtig, die Lackminiaturen im Museum. Und in Palech selbst gibt es ein eigens für diese Werke eingerichtetes Museum. Na nichts wie hin. Gesagt, getan – und wir haben es nicht bereut. Sehr sehenswert! Auf dem Rückweg zum Hotel legen wir in Schuja noch eine Pause ein und essen zu Abend. Ein schöner Tag, leider wieder mal viel zu kurz, geht zu Ende.</p>
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		<title>Tag 6: Kathetralen in Wladimir und Wodka in Kommunar</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 19:30:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der vorletzte Tag unserer Russland-Reise führt uns nach Wladimir. Auf unserem Weg dorthin kommen wir zuerst aber nach Susdal. Hier wird geknipst, was das Zeug hält. Ein Foto folgt dem nächsten. Und das aus gutem Grund: Susal ist die besterhaltene altrussische Stadt. Wir fahren am Erlöser-Euthymios Herrenkloster und am Pokrowski Frauenkloster vorbei, machen Fotos von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der vorletzte Tag unserer Russland-Reise führt uns nach Wladimir. Auf unserem Weg dorthin kommen wir zuerst aber nach Susdal. Hier wird geknipst, was das Zeug hält. Ein Foto folgt dem nächsten. Und das aus gutem Grund: Susal ist die besterhaltene altrussische Stadt. Wir fahren am Erlöser-Euthymios Herrenkloster und am Pokrowski Frauenkloster vorbei, machen Fotos von der Christi-Geburt-Kathedrale und besuchen die<span id="more-18"></span> Boris-und-Gleb-Kirche, die im Dorf Kidesch, 4 Kilometer von Susdal entfernt, zu finden ist und uns wärmstens empfohlen wurde. Ganz ehrlich: wir hätten auch drauf verzichten können. Weiter geht es schließlich bis nach Wladimir. Nachdem wir dort die Mariä-Himmelfahrtskathedrale, die Demetriuskathedrale und das Kloster Bogoljubowo besichtigt haben, und auch am Goldenen Tor (altes Stadttor) waren, haben wir das Wichtigste in Wladimir gesehen und beschließen noch nach Kommunar zu fahren. Dort haben wir einen wunderschönen, idyllisch gelegenen und recht einsamen See gefunden, an dem wir etwas spazieren gehen und die Ruhe genießen wollen. Den Abend verbringen wir in einer russischen Bar bei einem Glas Wodka und gehen zeitig ins Bett, denn morgen müssen wir nach Moskau zurück und der Heimflug steht auch noch an.</p>
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		<title>Tag 7: Shopping in Moskau</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 19:31:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Man merkt, dass man langsam aber sicher wieder Richtung Millionenstadt fährt. An jeder Ecke sind Tankstellen, der Verkehr nimmt zu und die Gegend wandelt sich langsam von Idylle zu Industrie. Wir fahren wieder nach Moskau. Unser letzter Tag in Russland ist geprägt von Autofahren und den letzten Aktivitäten in der russischen Hauptstadt. Nach soviel Kultur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man merkt, dass man langsam aber sicher wieder Richtung Millionenstadt fährt. An jeder Ecke sind Tankstellen, der Verkehr nimmt zu und die Gegend wandelt sich langsam von Idylle zu Industrie. Wir fahren wieder nach Moskau. Unser letzter Tag in Russland ist geprägt von Autofahren und den letzten Aktivitäten in der russischen Hauptstadt. Nach soviel Kultur in den letzten Tagen, wollen wir heute einfach mal shoppen gehen. Hier bietet sich das wohl größte Kaufhaus der Welt an, das <span id="more-20"></span>Warenhaus GUM. Da bleibt einem glatt der Mund offen stehen. Sowas sieht man nicht mal bei uns in Deutschland. Eine Auswahl, die man nicht beschreiben kann. Wie man sich hier zu Recht findet, ist uns ein Rätsel. Zum Schluss schlendern wir noch durch die Arbat-Straße, die älteste Fußgängerzone Moskaus und erstehen einen Satz Matrjoschkas. Das sind die berühmten bunten Holzpuppen, die man ineinander stellen kann und die immer kleiner werden. Hatte ich mal als Kind welche, sind aber irgendwie abhanden gekommen. So, und dann heißt es langsam Abschied nehmen von einem Land, das gar nicht das war, was wir erwartet hatten. Es war landschaftlich einzigartig und viel schöner als gedacht. Russland ist auf alle Fälle eine Reise wert.</p>
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